Bilder unserer Innungsfahrt nach Perleberg (von Steffen Huber)
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Diese Fahrt stand leider unter keinem guten Stern, denn bereits im Vorjahr verabredete Höhepunkte
waren im Februar ´26 null und nichtig. Die geplante Floßpartie fiel wegen Betreiberwechsel und
mangels Personal aus und der Besichtigungstermin in einer Manufaktur war doppelt vergeben
worden, so dass im März eine teilweise Neuplanung anstand.
Zum Glück fanden sich mithilfe der Touristinfo Perleberg gute Alternativen, so dass die Fahrt wie
geplant stattfinden konnte. Wieder einmal war die Wettervorausschau katastrophal, aber man lernt
ja dazu und weiß, dass sich manches noch ändert...
Am Herrentag trafen bei freundlichem Wetter die Fahrgemeinschaften in der Perleberger Altstadt
ein, um sich im Knödelclub zu begrüßen. Die Anfahrtwege variierten zwischen 90 und knapp 300
Kilometern. Das Essen in dem urig ausgestatteten Club war ungewöhnlich, aber sehr lecker. Der
anschließende Spaziergang zum Oldtimermuseum führte uns in eine alte Turnhalle voller
vorzugsweise motorisierter Zweiräder und einige PKW, die Mitglieder des Oldtimervereins
liebevoll restauriert hatten. Der freundliche Herr Lata führte uns durch die Reihen und wies uns auf
Besonderheiten und Exoten hin. Eine letzte, kurze Autofahrt endete schließlich am Hotel Stadt
Magdeburg mit dem checkIn und einer folgenden Stadtführung durch die Altstadt von Perleberg.
Die kleine, aber hochgradig engagierte Frau Gram brachte uns in vielen anekdotischen Erzählungen
die Stadtgeschichte näher und wusste, wie man interessierte Zuhörer begeistern kann. Müde, durstig
und hungrig begann schließlich der gesellige Abend im Hotel bei gutem Essen und Trinken...
Nach dem Frühstück am folgenden Tag, führte uns ein Spaziergang ins Lokalstudio des RBB, wo
man uns schon erwartete. Das Studio wurde vom Chef des Studios Björn Haase-Wendt gezeigt und
erklärt, wir konnten bei einer Liveschaltung inkl. Ansage dabei sein und erhielten Antworten auf
sämtliche Fragen. Dafür gab es von der Innung samt einem Dankeschön eine handgedrehte Schale
aus Robinie. Die anschließende Freizeit nutzte jeder auf seine Weise - man traf sich im Park an der
Stepenitz, im Schuhladen oder im Cafe´am Markt. Letztlich folgte das gemeinsame Mittagessen im
L´italiano im ehemaligen "Stadtschloss" von Perleberg. Das Essen war vorbestellt und so standen
pünktlich um 12.00 Uhr alle gefüllten Teller auf dem Tisch. Das Personal war freundlich und
auskunftsbereit und so wussten wir am Ende, dass wir von einer Kasachin, einem Neapolitaner und
einem Rumänen so gut verpflegt worden sind. Anschließend wurde im Hotel von einigen fleißigen
Teilnehmern noch fix Kaffee gekocht, so dass wir gut ausgestattet mit reichlich Kaffee, Kuchen
und Bier in einem Kremserwagen in die grüne Umgebung starteten. Gezogen wurde das Gefährt
von einem Oldtimertraktor Famulus Bj.1960. Herr Passow hatte für Regenschutz und Musik
gesorgt. Den Schutz brauchten wir nicht - die Musik machte Laune. So zockelten wir mit einer
längeren Pause an einem Dorf-Spielplatz über 3 Stunden die kleinen Landwege- und Straßen
entlang. Da manch einer schon das eine oder andere Bier getrunken und das eine oder andere
Kuchenstück verdrückt hatte, dauerte diesmal der gesellige Abend im Hotel nicht ganz so lange.
Nach einem guten Frühstück und der Verabschiedung vom Hotel Stadt Magdeburg, trafen wir uns
noch einmal kurz vor 10.00 Uhr an der Plattenburg - ca. 20km östlich von Perleberg. Dort erwartete
uns ein fachkundiger Historiker, der uns durch viele Bereiche der Burg führte, die vor kurzem noch
nicht öffentlich begehbar waren. Die für uns alle weitestgehend unbekannte mittelalterliche Burg
stellte sich als eine bedeutende ehemalige Residenz der Havelberger Bischöfe und nördlichste
deutsche Wasserburg heraus, die noch fast im Originalzustand ist. Die Wanderung durch die
ehemaligen Gemächer und Hallen endete aber letztlich im Keller, wo wir Plätze und Gerichte
bestellt hatten. Einfaches, zum Ambiente passendes Essen wurde serviert und die Grundlage für
eine satte Heimfahrt geschaffen. Im nächsten Jahr treffen wir uns hoffentlich wieder - an einem
neuen Ort - bereit für neue Eindrücke in angenehmer Gesellschaft.
Steffen Huber, Obermeister
Teilnehmer waren: Balthasar (3), Barthel (2), Block, Haase (2), Huber (2), Jurisch, Kummert (2),
Richter (2), Wetzel
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