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Bilder unserer Innungsfahrt nach Neustrelitz (von Steffen Huber)

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Nach zweijähriger Planung, diversen Stornierungen, Neureservierungen und Ummeldungen konnten wir im September 2021 endlich unsere für Mai 2020 geplante Innungsfahrt durchführen. Die Wettervorausschau für diesen coronabedingten 3. Anlauf sah eher ernüchternd aus. Trotzdem machten sich am frühen Morgen des 10.September die 14 Teilnehmer unserer Fahrt mit guter Laune auf den Weg nach Neustrelitz. Gundmar Richter füllte in Heidesee seinen Kleinbus und in Göttin starteten Thomas Wetzel und Steffen Huber mit vollen Fahrzeugen in Richtung Nord-Brandenburg.

Beinahe pünktlich trafen wir uns am Dorfkrug Wallmow, um ein einfaches, deftiges Mittagessen einzunehmen. Das Ehepaar Henkys erwartete uns danach bereits in seiner urigen Drechslerei, um uns in zwei Gruppen durch die Produktionsstätte von Spinnrädern zu führen. Dabei wurde nicht nur die Produktionsweise erklärt, sondern am Ende auch noch verschieden Spinntechniken an den eigenen Spinnrädern vorgeführt. Die sehr interessante und amüsante Stunde verging zu schnell, aber in Neustrelitz wartete bereits eine gebuchte Stadtführung. Mit Sonne im Gesicht ging es deshalb eilig weiter in Richtung mecklenburgische Seenpatte. Nach dem etwas umständlichen check-in im Öko-Hotel, ging es anschließend sofort weiter mit unserem unterhaltsamen Stadtführer. Das für uns eher unbekannte Neustrelitz wartete mit einigen Überraschungen auf. Erstaunlich, was man aus dieser doch relativ kleinen Stadt mit viel Fleiß und Engagement in den letzten Jahrzehnten geschaffen hat. Das Wetter meinte es gut mit uns und so konnten wir gleich im Anschluss im Außenbereich unserer Gaststätte "Alte Kachelofenfabrik" ein vorzügliches Abendbrot einnehmen. In geselliger Runde beendeten wir den Tag gegen 1.00 Uhr nachts.

Etwas müde begrüßte uns auch der nächste Tag allen Unkenrufen zum Trotz mit freundlichem Wetter. Nach dem Frühstück lag unser nächstes Ziel in Waren (Müritz). Dort enterten wir um 10.30 Uhr den Dampfer "Weißenfels" und schipperten gemütlich durch mehrere Kanäle über 4 Müritzseen. Der Käpt´n unterhielt uns mit interessanten Informationen und pausierte schließlich um 12.00 Uhr für anderthalb Stunden in Jabel. Dort hatte man die Möglichkeit, bei den Müritzfischern zu essen und sich das Wisentgehege anzusehen. Von beiden Angeboten wurde rege Gebrauch gemacht, um dann anschließend die Rückfahrt anzutreten. Der angekündigte Regen wollte sich nicht einstellen und so standen wir schließlich in praller Sonne an unserem nächsten Ziel, der L&A Yachtwerft in Waren. Der Eigentümer Herr Fichtner stellte uns seinen interessanten Lebenslauf und seine Produktionstätte vor, in der Holz-Yachten für überpralle Geldbeutel produziert werden. Viele Fragen wurden beantwortet, die anspruchsvollen Formverleimungen begutachtet und zum Schluss noch etwas politisiert. Nach der Rückfahrt nach Neustrelitz hatte man diesmal noch etwas Zeit zum entspannen, um dann anschließend wieder in geselliger Runde zu speisen und sich bei einem oder mehreren Getränken zu unterhalten. Man einigte sich auf eine nächste Innungsfahrt im Frühjahr 2022 in westlicher Richtung. Arendsee, Braunschweig und Harz wurden vorgeschlagen. Man wird sich aber überraschen lassen müssen...

Da wir uns abends noch geeinigt hatten, den Vormittag in Neustrelitz zu verbringen, wanderten wir bei angenehmer Wetterlage durch die Straßen der wunderschönen Stadt, folgten intuitiv interessanten Wegen, um dann gegen Mittag im Außenbereich eines Familien-Cafe´s einzukehren. Nach dem Abschied am Hotel ging es wieder jeweils nach Heidesee und Göttin zurück. Die Göttiner Truppe erwischte leider auf Hin- und Rückfahrt einen Stau, so dass uns unser Ehrenobermeister Joachim Schünemann erst gegen 16.00 Uhr in Empfang nehmen konnte. Ein anstrengendes, aber auch hoffentlich für alle interessantes und geselliges Wochenende ging damit zuende...

Steffen Huber, Obermeister

Teilnehmer waren:

Koll. Balthasar (3)
Koll. Haase (1)
Koll. Huber (2)
Koll. Kummert (2)
Koll. Lobbes (2)
Koll. Lodahl (1)
Koll. Richter (2)
Koll. Wetzel (1)



Vielen Dank der Familie Henkys für den freundlichen Empfang und die interessante Führung durch die Produktionsstätte.
Drechslerei Henkys