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Bilder unserer Innungsfahrt nach Kassel (von Elke und Steffen Huber)

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Die diesjährige Fahrt nach Kassel stand in den Vorbereitungen unter keinem guten Stern. Dass unser lieber Kollege Otto Heider nun leider nicht mehr unter uns weilt, reißt ein großes Loch in die Reiseund Berufsgesellschaft, denn Otto war auch ein Magnet für die Senioren und ein treuer Teilnehmer an unseren jährlichen Fahrten. Auch die Gesundheit von Rolf Bätje und Arnold Diesener ließ eine Reise nicht zu, so dass wir auch auf die Gesellschaft weiterer Senioren verzichten mussten. Einzig Klaus und Christiane Scherneck von den "ganz Alten" erfreuten uns mit Ihrer Anwesenheit. Einige Modalitäten hatten sich im Ablauf geändert, so dass wir uns diesmal geschlossen in Göttin beim Ehrenobermeister Schünemann zusammenfanden. Der Bus startete beinahe pünktlich bei Sonnenschein Richtung Westharz. Auf dem Parkplatz der gleichnamigen Raststätte gab es dann traditionell Würstchen und Kaffee in die Hand.

Ohne Stau und deshalb pünktlich trafen wir schließlich bei unserem Drechslerkollegen Erich- Günther Holst in Espol ein. Ausstellungsraum, Anwesen und Werkstatt wurden besichtigt und der Eigner mit Fragen gelöchert. Wunderschön gelegen, kreativ gestaltet und handwerklich perfekt umgesetzt. Wir waren begeistert und bedankten uns mit einigen alkoholischen Getränken...bei einem Antialkoholiker. Dem Busfahrer war in der Zwischenzeit beim Wendemanöver ein kleines Malheur passiert. Aber außer einem kurzen Polizeibesuch hatte das keine Konsequenzen für die weitere Reise. Mit dem vor Ort aufgesammelten Stadtführer ging es nun in die kleine Stadt Hardegsen, zu der Espol gehört. Burg Hardeg und die hübsche Altstadt wurden uns gezeigt und die Umstände schlechter poltischer Entscheidungen erläutert. Wir nahmen das Positive mit und verabschiedeten uns aus Niedersachsen über NRW in Richtung Hessen. In Ippinghausen wurden wir im Gasthaus Pfeifferling freundlich empfangen, untergebracht und am Abend gut bewirtet. In geselliger Runde verabschiedeten wir uns gemeinsam in einer Schweigeminute von Otto Heider. Dank eines Bildaufstellers nahm Otto zumindest symbolisch und im Herzen an unserer gemeinsamen Unternehmung teil.

Am nächsten Morgen führte uns die Reise zuerst nach Balhorn, wo die Cousine unseres Kollegen Steffen Huber bereits einige Dinge für uns organisiert hatte. Trotz knapper Zeit konnten wir ihr hübsches, kleines Floristikgeschäft, die sehr interessante Balhorner Kirche samt Erläuterungen durch den Pfarrer und die Glaskünstlerin Manuela Friedmann besuchen. Einiges Geld wurde für künstlerischen Glasschmuck eingetauscht. An der Stadthalle Kassel angekommen, bestieg unsere Stadtführerin Frau Panetta-Möller den Viseon-Reisebus und startete sogleich ihre sehr interessanten und professionell dargebrachten Erläuterungen zur Stadt Kassel. Station machten wir auf der Wilhelmshöhe, um Herkules, Oktogon und Terrassen zu sehen und dabei den Ausblick auf die Stadt zu genießen. Die Sonne machte sich dabei rar, aber das tat dem nachfolgenden Besuch im Restaurant eberts in der Kasseler Innenstadt keinen Abbruch, denn die Küche war sehr gut. Im Anschluss besuchten wir die kleine Betonmanufaktur von Jochen Korn, in der allerlei pfiffige Gegenstände produziert werden. Etwas früher als geplant, brachen wir von dort auf und nutzen die gewonnene Zeit am Bahnhof für diverse Eiskugeln und ein paar Sonnenstrahlen auf der Haut. Die darauf folgende Führung in der caricatura war in der sonst recht amüsanten Ausstellung eher stocksteif. Dem Abschluss unseres zweiten Reisetages tat es jedoch keinen Abbruch. Um 18.00 Uhr hatte uns das Gasthaus wieder und so wurde es noch ein sehr langer, geselliger Abend in freundlicher Runde.

Der letzte Tag führte uns bei knallender Sonne wieder ins Zentrum der Stadt Kassel. Trotz fehlender, weil zerbombter Atstadt, hatte man es geschafft, ein rundes, buntes und interessantes Kassel zu erschaffen. Sehr viel Grün, viele Kunstwerke, mühsam wiedererrichtete historische Bauten, massig Läden und kuschelige Gastronomie sogen unsere Gruppe in sich auf. Um 13.00 Uhr starteten wir schließlich wieder mit unserem gemütlichen, bereits pensionierten Fahrer Michael Götz in Richtung Heimat.

Steffen Huber, Obermeister

Teilnehmer waren:

Koll. Balthasar (3)
Koll. Barthel (1)
Koll. Haase (2)
Koll. Huber (2)
Koll. Kummert (2)
Koll. Lobbes (2)
Koll. Richter (2)
Koll. Scherneck (2)
Koll. Wetzel (1)



Vielen Dank dem Kollegen Egü Holst für den freundlichen Empfang und die Führung durch die Werkstatt.
Drechslerei Holst