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Bilder unserer Innungsfahrt nach Aachen (von Steffen und Elke Huber)

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Ein weit entferntes Ziel hatten sich die Innungskollegen diesmal gestellt, denn es sollte nach Aachen gehen. Gute 600km mussten mit dem Reisbus von Wetzeltours bewältigt werden.
Um 8.30Uhr startete die Reise mit den ersten Kollegen von Rehbrücke nach Göttin. Beinahe komplett - wurde in Ziesar der Fahrer gewechselt und am Rasthof Börde Kollege Däter aufgenommen. Bei gutem Reisewetter legte unser Fahrer Ingo die erste Pause in Springe bei Hameln ein, wo wir den Bundesinnungsmeister Gerhard Preick in seiner Werkstatt besuchten. Eine kleine, aber feine Drechslerei mit Tradition, Knowhow und freundlichen Gastgebern nahm unsere interessierten Kollegen gefangen. Bei Kaffee und Kuchen tauschten wir uns aus, bevor sich der Bus weiter gen Westen begab. Nach weiteren knapp 300km empfing uns in Meerbusch/Osterath der Obermeister der Drechslerinnung Krefeld Klaus Reef. In seiner Werkstatt fanden sich nicht nur selbstgebackener Kuchen, sondern auch viele pfiffige Ideen, die der sympatische Rotschopf in seiner Werkstatt ertüftelt. Sein Opfer, genau an Himmelfahrt die Werkstatt öffnen zu müssen, versuchten wir mit einem schmucken Kasten Bier wieder auszugleichen. Erfrischt und gestärkt starteten wir schließlich gegen 18.00 Uhr nach Düren, wo wir im Gasthof zum Alten Brauhaus Quartier bestellt hatten. Der anstrengende Tag wurde dort bei guter Laune mit einem reichhaltigen Menü beendet.

Ein kühler Morgen begegnete uns am folgenden Tag. Um 08.15Uhr startete Ingo mit uns zu unserem eigentlichen Ziel - der Kaiserstadt Aachen. Ein sehr kundiger und sympatischer Stadtführer, der aus Rumänien stammte, übernahm um 09.00 Uhr das Zepter und brachte uns in vielen Fakten und Episoden die Geschichte und Architektur der bedeutenden Bäderstadt nahe. Eine nachfolgende Gruppenführung durch den Dom drohte danach trotz langfristiger Buchung ins Wasser zu fallen, da der Führer nicht erschien. Zum Glück setzte man jedoch alle Hebel in Bewegung und so bekamen wir noch eine Kurzführung durchs Oktogon mit Karl- und Marienschrein, sowie dem Marmorthron Karls des Großen - und - das Eintrittsgeld zurück. Das Wetter klarte auf und so konnte uns Busfahrer Ingo im Sonnenschein durch die Innenstadt zum Sushi-Restaurant Oishii führen. Die bereits vorbestellten Gerichte stellten eine reichhaltige Auswahl aus der japanischen Küche dar. Schmackhaft und in stimmungsvollem Ambiente freundlich kredenzt, wurde der Besuch zu einem kleinen Erlebnis. Der Bus stand ein paar Straßen weiter und der Zeitplan war eng gestrickt, denn die Siroperie in Aubel (Belgien) wartete bereits auf uns. Aber wie es der Zufall so wollte, sorgte ausgerechnet der Organisator der Tour für den Ausfall dieser geplanten Reisestation...
Eine in der Eile stehengelassene Tasche mit den Organisationsunterlagen waren das Aus von "Sirup, Saft und Marmelade". Die Kollegen nahmen es zum Glück gelassen und auch die Siroperie zeigte sich gnädig, so dass wir mit viel Zeit im Gepäck bei herrlichstem Sonnenschein eine schöne Rundtour über Aubel durch das wunderschöne Wallonien Richtung Maastricht unternehmen konnten. In Maastricht (Niederlande) selbst reichte die Zeit auch noch für eine Kaffeepause mit selbstgebackenem Kuchen von Steffi, bevor wir auf dem "Onze Lieve Vrouwe"- Platz unsere beiden Pferdekutschen bestiegen. Kutscherin und Kutscher versuchten uns während der gemütlichen Schaukelei durch die Innenstadt in einem lustigen südlimburgisch-Deutsch ein paar Zahlen, Fakten und Anekdoten beizubringen, was auch teilweise gelang. Danach konnte jeder noch ein wenig durch das schöne Maastricht schlenkern, bevor der Bus uns gegen 18.45 Uhr wieder in Düren ins Hotel entließ. Das schmackhafte Menü gab es diesmal im Wintergarten und so konnten wir draußen bei Wein und Bier die "blaue Stunde" genießen.

Kalt und windig begrüßte uns der letzte Tag unserer Unternehmung. Nun galt es, die Innenstadt von Aachen unsicher zu machen, die Printenbäckereien zu plündern und die eine oder andere noch nicht gesehene Sehenswürdigkeit zu besichtigen. Dabei begegneten wir uns immer wieder und das Winken und Grüßen nahm kein Ende. Den Start für die Heimfahrt hatten wir vorsorglich auf 12.00 Uhr vorverlegt, so dass wir bei nieseligem Wetter, trotz Umleitung, Stau und "Stop and go" gegen 21.30 Uhr in Göttin anhielten. Der Fahrer hatte wieder gewechselt und so brachte Günter den Rest der Mannschaft noch heil nach Rehbrücke...

Steffen Huber, Obermeister



Vielen Dank den Kollegen Gerhard Preick und Klaus Reef für den freundlichen Empfang und die Führung durch die Werkstätten.